Der Bund stockt die Unterstützung für den Schienengüterverkehr im Jahr 2026 um rund 80 Millionen Euro auf. Das geht aus den aktualisierten Sätzen für die Trassenpreisförderung im Schienengüterverkehr hervor, die die DB InfraGO AG gestern bekanntgegeben hat. Damit werden die Trassenpreise, die Güterbahnen für die Nutzung des Schienennetzes zahlen, stärker bezuschusst als bisher.
Hierzu erklärt die Geschäftsführerin des Verbandes DIE GÜTERBAHNEN, Neele Wesseln: „Hohe Trassenpreise setzen Güterbahnen massiv unter Druck. In dieser Phase sorgen die zusätzlichen Mittel für Entlastung der Unternehmen. Unser ausdrücklicher Dank gilt dem Bundesverkehrsministerium, Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sowie den Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Mit dem Maßgabebeschluss des Haushaltsausschusses wurde die Grundlage für diese Entlastung geschaffen und nun haben Ministerium und Parlament den politischen Willen konsequent umgesetzt. So unterstützt der Bund das Ziel, mehr Güter klimafreundlich und energieeffizient auf der Schiene zu transportieren. Das macht Güterbahnen wettbewerbsfähiger zum Straßengüterverkehr.“
Am Freitag, den 26. Juni von 10–11:30 Uhr bieten DIE GÜTERBAHNEN einen kostenfreien Crashkurs zum Thema Trassenpreise an. In dem etwa 90-minütigen Format werden die grundlegende Funktionsweise des Trassenpreissystems und der bestehende Reformbedarf dargelegt. Zudem werden die voraussichtlichen Folgen der aktuell vier laufenden Genehmigungsverfahren für die Trassenpreise 2025 bis 2028 thematisiert. Alle Informationen und die Gelegenheit zur Anmeldung finden Sie unter dem folgenden Link: TURBO Crashkurs TPS am 26. Juni.

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