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Home › Deutschlands Lieblingslotse kommt aus Metzingen: Jan Hölderle gewinnt Wettbewerb 2025/26

Deutschlands Lieblingslotse kommt aus Metzingen: Jan Hölderle gewinnt Wettbewerb 2025/26

Weitere Gewinner:innen kommen aus Bayern und Hessen

01.04.2026

Die Ergebnisse des Wettbewerbs „FDL – Finde Deinen Lieblingslotsen“ stehen fest. Zusammen mit dem Vorstandvorsitzenden der DB InfraGO AG, Dr. Philipp Nagl, und hochrangigen Gästen aus Politik und Branche kürten DIE GÜTERBAHNEN vor Ort in Metzingen den 25-jährigen Sieger Jan Hölderle.

Gleich mehrfach wurde er für den Preis nominiert: „Er ist nicht nur betrieblich, sondern auch menschlich ein Held“, „Mit Jan kann man schlaue und geschickte Manöver machen“, „Jung, dynamisch, motiviert, kompetent“ sind nur einige der Eigenschaften, die ihm von seinen Kolleg:innen zugesprochen werden. Und auch die Jury überzeugte er mit dieser Kombination aus fachlicher Stärke und seiner authentischen, zugewandten Art. 

Mit dem Wettbewerb würdigen DIE GÜTERBAHNEN das besondere Engagement von Fahrdienstleiter:innen und Stellwerksmitarbeitenden in ganz Deutschland. Sie sorgen dafür, dass der Eisenbahnverkehr sicher, geordnet und möglichst reibungslos durch das Schienennetz geführt wird.

Neele Wesseln, Geschäftsführerin der GÜTERBAHNEN: „Ich gratuliere Jan Hölderle herzlich zu seinem ersten Platz. Die vielen eingesandten Geschichten über engagierte Kolleginnen und Kollegen auf den Stellwerken verdienen höchsten Respekt. Fahrdienstleiter:innen tragen eine Schlüsselverantwortung für das Funktionieren des gesamten Eisenbahnsystems. Ihre Arbeit erfordert nicht nur höchste Konzentration, sondern auch Weitsicht und ein tiefes Verständnis für das Zusammenspiel im Schienennetz. Genau diese Fähigkeiten sind es, die in Zeiten hoher Auslastung und zunehmender Komplexität den Unterschied machen – und die unsere diesjährigen Gewinner:innen in besonderer Weise auszeichnen.“

Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender DB InfraGO: „Unsere Fahrdienstleiterinnen und Fahrdienstleiter legen sich täglich ins Zeug für einen sicheren und zuverlässigen Bahnbetrieb. Ich freue mich, dass ihr Engagement nun schon im zweiten Jahr von den GÜTERBAHNEN mit der Aktion ‚Finde Deinen Lieblingslotsen‘ gewürdigt wird. Die positiven Rückmeldungen der Lokführerinnen und Lokführer zeigen, wie wichtig Kompetenz, Hilfsbereitschaft und Besonnenheit bei der täglichen Arbeit sind – und machen mich stolz auf das gute Zusammenspiel innerhalb unserer Eisenbahnerfamilie!“

Elke Zimmer, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr von Baden-Württemberg: „Als Vertreterin der Landesregierung gratuliere ich Jan Hölderle auf dem Stellwerk Metzingen herzlich zur Auszeichnung als sogenannter „Lieblingslotse“. Als Fahrdienstleiter trägt er eine besonders große Verantwortung: Täglich stellt und schaltet er Signale, Weichen und Bahnübergänge und macht damit einen sicheren und funktionierenden Schienenverkehr in Baden-Württemberg erst möglich. All das erfordert großes technisches Know-how, höchste Konzentration, Kollegialität und Stressresilienz. Für die Fahrgäste bleibt seine unverzichtbare Arbeit meist im Verborgenen. Auch für den Waren- und Gütertransport auf der Schiene ist seine Arbeit eine wichtige Stütze für Unternehmen im Land. Umso mehr freut es mich, dass dieser Preis die Arbeit von Jan Hölderle würdigt und zugleich seine Arbeit und damit auch die seiner Kolleginnen und Kollegen sichtbar macht.“

Der Hauptpreis wurde direkt im Stellwerk Metzingen übergeben. Mit der Verleihung vor Ort soll die Anerkennung da sichtbar werden, wo sie täglich verdient wird. Neben dem InfraGO-Chef Dr. Philipp Nagl nahmen auch Elke Zimmer, MdL (Staatssekretärin im Verkehrsministerium von Baden-Württemberg), Carmen Haberstroh (Oberbürgermeisterin der Stadt Metzingen), Michael Donth, MdB (Direktmandatsträger des Wahlkreises Reutlingen und Berichterstatter für die Schiene der Fraktion CDU/CSU im Deutschen Bundestag), Martin Burkert (Vorsitzender Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft) und Christian Deckert (stv. Bundesvorsitzender Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer) teil.


© DIE GÜTERBAHNEN/Alex Alberti

Diese Fahrdienstleiter:innen wurden ebenfalls ausgezeichnet

2. Platz: Michael Keßler, Stellwerk Basel ESTW
3. Platz: Katja Frank, Stellwerk Ansbach
Publikumsliebling: Berk Kutlug, Stellwerk Frankfurt (Main) Hbf

Der Zweitplatzierte Michael Keßler wird in den Nominierungen in den höchsten Tönen gelobt: „Bester Fahrdienstleiter im Knoten Basel“, „Er kennt Stellwerkstechnik, Vorschriften und Abläufe bis ins Detail“. Die Jury hob besonders hervor, dass hier fachliche Exzellenz und menschliche Kompetenz gleichermaßen ausgeprägt sind.

Katja Frank überzeugte Publikum und Jury als Drittplatzierte auch durch eine ganz persönliche Anekdote: „Wir hatten keinen ordentlichen Pausenraum und Katja hat das mitbekommen, sie hat uns immer angeboten, Pause im Stellwerk zu machen.“

Publikumsliebling Berk Kutlug verpasste nach dem Jury-Voting die drei ersten Plätze nur knapp, wurde dafür aber im Publikumsvoting mit dem Sieg belohnt: „Wenn man weiß, er arbeitet am Hauptbahnhof, weiß man, der Laden läuft und dass die Zugfahrten flott vonstattengehen!“

Der Preis wurde ebenfalls persönlich durch Geschäftsführerin Neele Wesseln vor Ort im Stellwerk Frankfurt (Main) Hbf übergeben. Dabei wurde auch die Arbeit im Stellwerk sowie in der Betriebszentrale ausführlich vorgestellt.

Foto v.l.n.r. Felix Ehrlich (Leiter Betriebsbezirk ESTW Frankfurt Hbf und ESTW Köln-Rhein/Main), Berk Kutlug, Neele Wesseln
v.l.n.r. Felix Ehrlich (Leiter Betriebsbezirk ESTW Frankfurt Hbf und ESTW Köln-Rhein/Main), Berk Kutlug, Neele Wesseln

Kurzinterviews mit Deutschlands vier Lieblingslotsen finden Sie hier.

Besetzung von Stellwerken verbessert sich im Vergleich zum Vorjahr

Im vergangenen Jahr hatten DIE GÜTERBAHNEN im Zuge des Wettbewerbs auf die Problematik hingewiesen, dass die Unterbesetzung von Stellwerken aufgrund von Personalmangel zu Zugausfällen und hohen Kosten für die betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen führt. Hier scheint die DB InfraGO inzwischen die Trendwende eingeläutet zu haben, sie vermeldete gestern eine bundesweite Vollbesetzung der Stellwerke – eine gute Nachricht für die Stabilität des Eisenbahnbetriebs.  Eine rechnerische 100-Prozent-Quote im Bundesschnitt darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es regional weiterhin für Güterzüge und Reisende spürbare Engpässe geben kann. Der Personalhochlauf zeigt, dass Verbesserungen möglich sind, kam jedoch deutlich später als nötig: Die Engpässe der vergangenen Jahre waren Folge einer langjährigen und vermeidbaren Fehlplanung beim Stellwerkspersonal, die zunächst geleugnet wurde. Erst nach einer Beschwerde der GÜTERBAHNEN bei der Bundesnetzagentur und verhängten Pönalen von nahezu einer Million Euro 2025, kam es zu einer Trendumkehr. Umso wichtiger ist es jetzt, aus diesen Versäumnissen zu lernen und die Personalausstattung dauerhaft vorausschauend und bedarfsgerecht zu sichern. Dazu zählt vorrangig, die verbleibenden regionalen Probleme unterbesetzter Stellwerke zu lösen.

So wurden die Gewinner:innen gefunden

Nominiert wurden sie von Triebfahrzeugführer:innen und Beschäftigten in der Zugdisposition. Also von jenen, die täglich mit ihnen arbeiten und auf Unterstützung zählen. Die Ermittlung erfolgte in einem transparenten, mehrstufigen Verfahren. Grundlage waren Nominierungen aus dem Betrieb, die zunächst für den Publikumsliebling zur Abstimmung gestellt wurden. Anschließend bewertete eine Jury die Nominierungen nach klaren Kriterien, darunter Anzahl und Qualität der Nennungen, Mehrfachnominierungen, besondere Belastungssituationen sowie die Aussagekraft der eingereichten Kommentare und Geschichten. Die Ergebnisse aus Publikumsabstimmung und Jurybewertung wurden zu einem Gesamtergebnis zusammengeführt.

Ansprechpartner:in
Daniela Morling

Daniela Morling

Leiterin Kommunikation
morling@netzwerk-bahnen.de
+49 30 5314 9147-1
+49 151 555 081 83

PDF PM vom 01. April 2026: Deutschlands Lieblingslotse kommt aus Metzingen: Jan Hölderle gewinnt Wettbewerb 2025/26

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