Steffen Bilger wird am kommenden Dienstag außergewöhnlich früh in der Haushaltswoche des Bundestags-Plenums den noch in der Ära Schnieder erarbeiteten Entwurf des Verkehrshaushalts 2027 einbringen. GÜTERBAHNEN-Geschäftsführerin Neele Wesseln kommentiert:
"Was Bilgers Haus bei der Schiene fehlt, ist der strategische Weitblick. Infrastrukturinvestitionen folgen keiner schlüssigen Strategie. Die enorm hohen Zusatzkosten für weiträumige Umleiterfahrten bei Korridorsanierungen tragen letztlich weiterhin die Güterbahnen und ihre industriellen Kunden. Vom langfristig geschädigten Vertrauen in die Verlässlichkeit der Infrastruktur ganz zu schweigen. Die Trassenpreisförderung soll trotz vergessener Trassenpreisreform nahezu halbiert werden. Verladeinfrastruktur-Investitionen sollen gekürzt und die Einzelwagenverkehrsförderung trotz unklarer Wirksamkeit – wenn man von der Entlastung des Budgets der staatseigenen DB Cargo absieht – nahezu unverändert fortgeführt werden."
DIE GÜTERBAHNEN haben den Abgeordneten des Bundestages in einem Papier von Freitag Vorschläge für Nachbesserungen unterbreitet und offene strategische Fragen für die Beratungen formuliert, aus dem Sie gerne ebenfalls zitieren können.

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