Die Entscheidung des Bundesrats gegen die steuerliche Subvention von 1.000-Euro-Zahlungen sollte auch ein Signal sein, die staatliche Förderung fossiler Mobilität grundsätzlich zu überdenken. Statt die Abhängigkeit von fossilem Import-Öl zu finanzieren, muss Deutschland jetzt konsequent in die eigene Infrastruktur investieren.
GÜTERBAHNEN-Geschäftsführerin Neele Wesseln fordert:
„Wir brauchen schnell mehr Oberleitungen im Schienennetz. Auf mehr als einem Drittel des Netzes geht momentan ohne Diesel nichts. Dabei ist die Rechnung simpel: Stromantriebe sind günstiger, leiser, klimafreundlicher – und vor allem „Trump-und Putin-safe“. Wer Schienen elektrifiziert, bremst die Inflation und investiert direkt in unsere geopolitische Unabhängigkeit.“
Wesseln kritisiert zudem den aktuellen Stillsand beim Netzausbau. Die Elektrifizierung von Schienenstrecken ist in Deutschland praktisch zum Erliegen gekommen:
„Der Koalitionsvertrag verspricht eine beschleunigte Elektrifizierung der Schiene – die Realität sind 28 Kilometer im Jahr 2025. Bund und DB InfraGO konzentrieren ihre Investitionen zu stark auf wenige Großprojekte und ein aufwendiges Planungsmanagement, während die Basis unserer Logistik veraltet. Endlich muss im Kanzleramt ankommen: Investieren ist günstiger und nachhaltiger als subventionieren. Jeder Euro in die Oberleitung spart uns in der Zukunft ein Vielfaches an fossilen Subventionen.“

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