Der geleakte Entwurf des Bundesumweltministeriums für das Klimaschutzprogramm 2026 lässt für DIE GÜTERBAHNEN wenig Hoffnung aufkommen, dass Bemühungen für mehr Klimaschutz im Güterverkehr bei der Regierung auf der Agenda stehen. Zwar benennt das Papier von Umweltminister Carsten Schneider wenige wichtige Maßnahmen wie Streckenausbau, Elektrifizierung und die Förderung von Verladeinfrastruktur, bleibt aber Antworten zur Umsetzung und Finanzierung schuldig.
Neele Wesseln, Geschäftsführerin der GÜTERBAHNEN: „Von einem Umweltminister erwarten wir mehr. Es fehlen konkrete Ziele und nachvollziehbare Berechnungen zur Emissionsminderung durch Verlagerung von Gütern auf die Schiene. Positiv ist, dass mit Elektrifizierungen und dem Ausbau von Strecken und Verladeeinrichtungen zwei zentrale Hebel immerhin genannt werden. Aber ohne Zusagen der zuständigen Ministerien für Verkehr, Finanzen und Wirtschaft sowie eine Finanzierungsperspektive bleibt das Ganze eine bloße Vorschlagsliste. Das reicht nicht – weder für Klimaziele noch für Planungssicherheit. Der Entwurf muss dringend nachgeschärft werden und mehr Verbindlichkeit schaffen.“

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