Die heute von der DB vorgestellten Eckpunkte einer gestuften Wiederinbetriebnahme der Strecke Hamburg–Berlin Mitte Mai (im Norden) und Mitte Juni (komplett) sind für den Schienengüterverkehr im Grundsatz tragbar. Weil das deutsche Schienennetz so löchrig ist und zu wenig Oberleitungen hat, werden auch in den sechs Malus-Wochen von 01. Mai und 14. Juni Güterzüge viel zu weite Umwege fahren und Nahverkehrszüge für Güterzüge ausfallen müssen.
Peter Westenberger, Geschäftsführer der GÜTERBAHNEN, kommentiert den neuen Zeitplan: „Doch nicht nur ein paar Wochen: Häfen, Industrie und Reisende müssen eineinhalb Monate länger schmerzhafte Einschränkungen hinnehmen. Das zweistufige Konzept der DB InfraGO zur Wiederinbetriebnahme verteilt den Schmerz und macht damit das Beste daraus. Bei Störfallvorsorge und Baufreiheit auf Umleiterstrecken, Ersatzfahrplanerstellung und der Schadensregulierung muss die DB InfraGO noch sehr konkrete Erwartungen der GÜTERBAHNEN erfüllen. Mindestens so wichtig: Der neue Bauplan darf auf keinen Fall ins Rutschen kommen und es braucht dringend eine Aufarbeitung des Planungsdesasters.“

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