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Home › Korridorsanierung zwischen Obertraubling und Passau: Zitterpartie für Güterbahnen

Korridorsanierung zwischen Obertraubling und Passau: Zitterpartie für Güterbahnen

14.06.2026

Seit heute ist die Schienenstrecke zwischen Obertraubling bei Regensburg und Passau voll gesperrt. Die Donau-parallele Verbindung ist essenziell für die Verkehre zwischen Deutschland und Österreich und den weiter südlich und östlich gelegenen EU-Staaten. Knapp einen Monat überlappt sich die Sperrung mit der Korridorsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg, die von den gleichen Güterzügen üblicherweise genutzt wird. Die DB InfraGO hatte die Kritik an der ersten Planung zur Vollsperrung zwar aufgegriffen und einen Teil in eingleisige Sperrungen umgewandelt. Der Großteil der Zeit bis Dezember ist die Strecke aber nicht befahrbar und Güterzüge müssen sehr weite Umwege über schon hoch belastete und sanierungsbedürftige Strecken fahren.

Peter Westenberger, Geschäftsführer der GÜTERBAHNEN: „Es kommt nun alles darauf an, dass der einzige elektrifizierte Umleiterweg über München, Rosenheim und Salzburg voll intakt bleibt, um die Verkehre aufzunehmen. Der Shutdown nach Himmelfahrt rund um die Sanierungen von Hamburg nach Berlin und Hannover und die drastische Unterbrechung des Brenner-Zulaufs rund um Pfingsten zeigen, wie verletzlich die ausgedünnte Schieneninfrastruktur ist. So oder so bleiben die Güterbahnen auf den Mehrkosten für Personal, Energie und Wagenkosten sitzen, weil Bund und DB nur für den Personennahverkehr den finanziellen Mehrbedarf ausgleicht.“

Ansprechpartner:in
Daniela Morling

Daniela Morling

Leiterin Kommunikation
morling@netzwerk-bahnen.de
+49 30 5314 9147-1
+49 151 555 081 83

PDF Statement vom 14. Juni 2026: Korridorsanierung zwischen Obertraubling und Passau: Zitterpartie für Güterbahnen


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