Im Rahmen der Kabinettsumbildung steht Medienberichten zufolge auch das Bundesverkehrsministerium vor einem personellen Neuanfang. Mit dem Wechsel an der Spitze bietet sich die Gelegenheit, die zuletzt festgefahrenen Reformen der Deutschen Bahn und des Trassenpreissystems neu auszurichten. DIE GÜTERBAHNEN erwarten, dass dieser Neustart nicht bei Personalentscheidungen stehen bleibt und aus dem Ministerium ab sofort selbstbewusste und unabhängige Schienenpolitik kommt.
Peter Westenberger, Geschäftsführer der GÜTERBAHNEN, kommentiert: „Patrick Schnieder ist die Dauerkrise auf der Schiene zum Verhängnis geworden. Er hat die Narrative der DB vom tiefen Tal, das erst durchschritten werden müsse, übernommen. Die mühsam im Koalitionsvertrag verankerten Entflechtungsmaßnahmen wurden nur ungenügend umgesetzt. Schnieders Nachfolger oder Nachfolgerin wird die Schienenpolitik mit der nötigen Distanz zur Deutschen Bahn gestalten müssen, sonst droht das gleiche Schicksal.“

Leiterin Kommunikation
morling@netzwerk-bahnen.de
+49 30 5314 9147-1
+49 151 555 081 83