Eine Oberleitungsstörung bei Uelzen sorgt in den letzten Stunden für starke Einschränkungen im Eisenbahnverkehr. Besonders dramatisch ist die Situation deshalb, weil die Strecke eine der wesentlichen Umleitungsstrecken für die derzeit vollgesperrte Korridorsanierungs-Strecke zwischen Hamburg und Berlin ist. Auch der Schienengüterverkehr ist massiv betroffen. Peter Westenberger, Geschäftsführer der GÜTERBAHNEN, kommentiert:
„Die kaputte Oberleitung bei Uelzen ist der verkehrliche Albtraum, vor dem wir ständig gewarnt haben. Sämtliche Güter- und Fernzüge der neun Monate voll gesperrten Strecke Hamburg-Berlin auf die niedersächsischen Strecken umzuleiten, war fahrlässig wegen der hohen Verkehrsbelastung und des überalterten Netzes in Niedersachsen. Das DB-Konzept der Vollsperrungen ist mit der zeitlichen Streckung bisher nicht ansatzweise vom Verkehrsminister überprüft worden. Das Chaos ist leider eine schrille Begleitmelodie zur Verkündung der Bahnstrategie.“

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