Der Verkehrsausschuss des Bundestages hat heute entschieden: Die Trassenpreise auf der Schiene sollen schon im kommenden Jahr deutlich weniger stark als befürchtet steigen.
Mit der Absenkung des gesetzlichen Gewinnanspruchs der DB InfraGO auf 1,9 Prozent (bezogen auf das Eigenkapital) macht das Parlament einen ersten Schritt auf dem Weg zu einer zentralen Forderung der GÜTERBAHNEN – dem Verzicht auf das Unternehmensziel Gewinnerwirtschaftung bei der Schieneninfrastruktur – wie bei den Wettbewerbern Autobahn und Wasserstraße.
„Die Entscheidung des Verkehrsausschusses ist ein Durchbruch für die Schiene. Union, SPD und Grüne haben verstanden, dass die Infrastruktur kein Renditeobjekt ist, sondern das Rückgrat der Transportwende. Allerdings müssen weitere Schritte folgen: bis zum versprochenen komplett neuen Trassenpreissystem muss aus dem morgen im Haushaltsausschuss zur Bereinigung anstehenden Bundeshaushalt nachgesteuert werden, damit der Schienenverkehr bezahlbar bleibt.“
Peter Westenberger, Geschäftsführer DIE GÜTERBAHNEN