Während im Bundesverkehrsministerium in dieser Woche mehrere Arbeitsrunden der „Taskforce zuverlässige Bahn“ von Verkehrsminister Schnieder stattfinden, sind der Güter- und Personenverkehr im Norden Deutschlands weit von der Normalität entfernt. Die Auswirkungen dürften sich im Güterverkehr über mehrere Wochen und auf internationale Lieferketten erstrecken. Neben dem DB-Netz müssen auch andere betroffene Infrastrukturen auf ihre Resilienz überprüft werden.
Peter Westenberger, Geschäftsführer der GÜTERBAHNEN, kommentiert: „Wir begrüßen die Zusage des Verkehrsministers zu einer Aufarbeitung. Jetzt muss er zügig sagen, wie sie stattfinden soll. Die Politik darf Aufarbeitung nicht nur fordern, sie muss sie auch sicherstellen und die Argumente der DB hinterfragen. Wirtschaftlichkeit und Image der Schiene leiden: Zu viele Menschen sind gar nicht mehr überrascht, wenn der Betrieb der Eisenbahn großflächig eingestellt wird. Andernorts wird gezeigt, dass Eisenbahn auch bei Schlechtwetter ihre Daseinsfunktion erfüllen kann. Wir können uns nicht leisten, Betriebseinstellungen zum akzeptierten Standard werden zu lassen.“

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